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Ziel Ultralauf, der ganz normale Wahnsinn

Vor einem Jahr, also kurz nach meinem ersten Marathon im September 2016, hatte ich mich ja sofort zu neuen läuferischen Zielen überzeugen lassen. Lukas, ein User aus der Community Google+ Running/Laufen, fragte mich nach dem Interesse an einer 2er-Staffel beim Berliner Mauerweglauf 2017. Ich als Startläufer die ersten 71km, er dann ab Schloß Sacrow die restlichen 90km. Viel Überzeugungsarbeit brauchte er allerdings nicht leisten, ich war recht schnell dazu motiviert.

Die Laufumfänge hatte ich das erste halbe Jahr in 2017 dann auch erhöht, allerdings ohne jemals über die Marathondistanz hinaus. Zwischenzeitlich wurde ich sogar skeptisch, ob dies überhaupt was wird, da ich vor und nach dem Kopenhagen-Marathon im Mai mit einer rätselhaften Verletzung zu tun hatte (siehe Rückblick Frühjahr/Sommer 2017). Diese zog sich noch bis Ende Juni, also bis 6 Wochen vor dem Mauerweglauf. Die Grundlagen waren ja vorhanden, aber wie haben sich 2 Monate reduziertes Training ausgewirkt.

Als Test sollte der 29 Stunden-Lauf, am 15.Juli in Zehdenick, dienen. Ruhiges Tempo auf der 1,2km-Schleife. Mindestens 50-55km hatte ich mir vorgenommen und danach aussteigen. Bei fast optimalen Bedingungen und klasse Versorgung lief es gut. Nach 6 Stunden und 48 Minuten war ich 61km durchgelaufen, also noch weiter als vorgenommen.

29h-Lauf Zehdenick
29h-Lauf Zehdenick

Mein erster Ultralauf war damit erfolgreich gemeistert und ich fühlte mich gut. Nach etwa 90 Minuten Pause stieg ich sogar nochmal in den Stundenlauf ein, und hing nochmal 14km dran. Das gab Zuversicht und Selbstbewusstsein für den Mauerweglauf.

Tolle Veranstaltung im Rahmen des Stadtsportfestes in Zehdenick. Neben dem Lauf und Volkfeststimmung, wurde noch Volleyball, Fussball, Drachenbootrennen und am Abend Freiluftkino geboten. Da wird es mich auch wohl in 2018 wieder hinziehen.

Auch wenn ich das erstmal eher als Trainingslauf einordnete, es gab Zuversicht und Selbstbewusstsein für den Mauerweglauf, bis zu dem noch 8 Wochen Zeit blieben. Am Wichtigsten war jedoch, das ich Probleme mit dem Oberschenkel anscheinend der Vergangenheit angehörten.

Die Zeit bis dahin verging im Fluge. Neben einem Nachtlauf  der LG Mauerweg am letzten Juli-Wochenende, wo ich nochmal 34km hinlegte, stand direkt vor dem Mauerweglauf noch 10 Tage meine geliebte Ostsee auf dem Programm. Erst 5 Tage Rostock/Warnemünde und dann rüber nach Rerik, zur Stammunterkunft.

Neben einigen gemütlichen Läufen am Morgen, etwas Schwimmsport und viel Erholung, hatte ich mich wieder zur Hella Marathon-Nacht Rostock angemeldet. Allerdings nicht um, wie letztes Jahr, wieder auf Rekordjagd über die Halbmarathondistanz zu gehen, sondern um es als etwas ruhigeren Tempotrainingslauf zu absolvieren. Immerhin hatte ich die Veranstaltung vom letzten Jahr in guter Erinnerung und es erwies sich auch diesmal als eine gute Wahl. Im zügigen aber nicht kräfteraubenen Tempo, kam ich in 1:48h ins Ziel.

Morgenlauf nach Warnemünde
Morgenlauf nach Warnemünde
Morgenlauf nach Warnemünde
Morgenlauf nach Warnemünde
Start Halbmarathon, am Warnowtunnel
Start Halbmarathon, am Warnowtunnel
Im Ziel Marathonnacht Rostock
Im Ziel Marathonnacht Rostock
Morgenlauf Rerik
Morgenlauf Rerik
Morgenlauf Rerik
Morgenlauf Rerik

Waren wieder tolle Tage an der Ostsee, wie unschwer an den Bildern zu erkennen ist. Jedenfalls war mein Speicher gut gefüllt und ich bereit für den Mauerweglauf. So machte ich mich am frühen Freitag Morgen wieder auf den Weg in Richtung Heimat, da am Abend das Briefing für den Mauerweglauf 2017 anstehen solle. Darüber berichte ich die Tage in meinem nächsten Blogpost.

Bis denne, Jenne

Zu kontaktieren bin ich auch über Facebook, Google+ und Instagram. Meine Läufe werden u.a. bei Strava festgehalten.

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