Trainingsläufe · Wettkämpfe

RBB-Lauf erfolgreich als Trainingseinheit genutzt

Bereits meine dritte Teilnahme in Folge beim RBB-Lauf (14,065km) , stand am heutigen Sonntag auf dem Programm. Die Veranstaltung fand bereits zum 13. mal statt, und startet traditionell auf der Glienicker Brücke, bekannt aus Mauerzeiten zum Austausch von Agenten. Die Strecke führt durch die Berliner Vorstadt Potsdam, entlang der Nikolaikirche und dem Brandenburger Tor. Ziel ist dann wieder am Ausgangspunkt.

Streckenführung RBB-Lauf
Streckenführung RBB-Lauf

Also ein schöner Rundkurs, der viel Abwechslung bietet. Sehenswürdigkeiten, Wasser, Grün, Fußgängerzone, Villenviertel, alles dabei. Das Geläuf wechselt ebenfalls zwischen Asphalt und Kopfsteinpflaster, und die letzten 3km geht es fast nur noch etwas bergauf. Nicht besonders steil, aber wer sich die Kräfte nicht richtig einteilt, kann da nochmal eine böse Überraschung erleben.

Überraschung und Wechselhaftigkeit hatte diesmal auch das Wetter parat. Während die letzten beiden Jahre, bereits zum gleichen Zeitpunkt, etwa um die 20 Grad waren, zeigte das Thermometer heute früh bei der Anfahrt frische 3 Grad. Von Sonne bis Regen, von Windboen bis Graupelschauer, alles war dabei. Dementsprechend schwierig war auch die Kleiderwahl am Oberkörper. Ich persönlich entscheid mich für eine dünne Laufjacke von Tao, die sich mal als Segen erwies, aber zwischendurch auch von mir verflucht wurde. Wahrscheinlich gab es da heute kein Optimal.

Pünktlich um 10 Uhr wurde von Kanu-Olympiasieger Ronald Rauhe der Startschuss gegeben und knapp über 2000 Läufer machten sich auf den Weg.

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Vor dem Start
Am Start (Quelle RBB)
Am Start (Quelle RBB)

Zur eigenen Leistung gibt es eigentlich diesmal nicht besonders viel zu sagen. Da der Lauf 2 Wochen nach meinen letzten Halbmarathon  stattfand, und in 2 Wochen bereits der Halbmarathon in Kühlungsborn stattfindet, entscheid ich mich vorher, den RBB-Drittelmarathon als flotte Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen zu nutzen, ohne bis ans körperliche Limit zu gehen. Die Veranstaltung an der Ostsee ist mir da wesentlich wichtiger, und erfordert ausgeruhte Beine, da auf der Strecke viele Höhenunterschiede zu meistern sind.

Mein Ziel war es heute, einfach konstant jeden Kilometer unter 5min/km zu laufen, und dabei noch Reserven zu spüren. Das würde zwar nicht für eine Verbesserung der Zeit 1:05:56 aus 2015 reichen, aber dennoch eine respektable Zeit darstellen, mit Luft nach oben.

Meine Vorgabe erreichte ich dann auch deutlich in 4:45/min. Nicht einen Abschnitt über 5min/km gelaufen und auf dem letzten Kilometer nochmal auf unter 4min beschleunigt. Das ergab im Endeffekt eine gute 1:06:50, was den 44. Platz in meiner Altersklasse bedeutete und den 306. Gesamtplatz (von 1998 Finisher). Der Sieger Tom Thurley verfehlte den Streckenrekord nur um 5 Sekunden und kam in 44:36min ins Ziel. Bei den Damen gewann Susanne Toebs in 56:03min. Respekt, klasse Leistung !

Urkunde RBB-Lauf 2016
Urkunde RBB-Lauf 2016

Desweiteren konnte ich erfreulicherweise feststellen, das meine maximale Herzfrequenz wohl deutlich höher liegt, als ich es bisher annahm. Liegt die nur in etwa errechenbare Frequenz, für einen 45-jährigen, im Durchschnitt bei 175-180, erreichte ich heute im Maximum 192. Ohne mich dabei zu Verausgaben wohlgemerkt. Da ist wohl die Pumpe von Opa noch recht fit, wenn in der Spitze anscheinend noch ne 200 möglich ist. Das entspricht etwa dem Bereich eines 25-jährigen.

War also mal wieder ein schöner Lauf, und wenn Körper und Dienstplan es zulassen, bin ich nächstes Jahr erneut dabei. Dann hoffentlich wieder bei Wetter, das auf dem Rückweg auch einen Besuch im Loretta am Wannsee ermöglicht. Der fiel nämlich heute aus, aber das war auch der einzige negative Aspekt.

Komplette Ergebnisliste findet ihr hier und den Fernsehbericht vom RBB-Brandenburg hier

Habt noch nen schönen Tag und angenehmen Start in die neue Woche.

Bis denne, Jenne

 

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