Trainingsläufe

Längste Dauer eines Laufes

In Hinblick auf meinen ersten Marathon (25.9.), und der bis dahin schnell vergehenden Tage, wurde es langsam Zeit für den ersten längeren Lauf in 2016.

Da solche Einheiten nun wirklich nichts für vor oder nach dem Dienst sind, lag der Fokus auf heute, meinen freien Tag. Gestern noch Kräfte getankt, mit einem Saunatag. Vor Wettkämpfen ist dies jedoch, wegen des hohen Wasser-und Mineralverlustes, nicht zu empfehlen. 2-3 Tage Pause sollte man schon einhalten. Danach ist es zur Muskelentspannung empfehlenswert, genauso wie heiße Bäder.

Ausgerüstet ohne Getränke lief ich dann gegen 11 Uhr los. Bei Trainingsläufen bis 1:30h nichts ungewöhnliches, aber bei dem heutigen Vorhaben, so um die 2:30h durchzulaufen, doch dringend erforderlich. Also war geplant, die nötige Flüssigkeit an einem mir bekannten Imbiss am Mauerweg zu besorgen.

Im Wohlfühltempo (liegt bei mir momentan so bei 5:30min/km) machte ich mich zielstrebig, entlang des Teltowkanals (Richtung Altglienicke), auf den Weg. Problemlos erreichte ich nach ca 9km die Rudower Höhe, und der oben besagte Imbiss, war in Reichweite. Leider musste ich feststellen, das dieser erst wieder im Frühjahr öffnet. Also ging es erstmal ohne Trinken weiter.

Als Ersatz diente dann bei Kilometer 12 eine Tankstelle in der Waltersdorfer Chaussee. Erfreulicherweise stand nur Einer an der Kasse vor mir. Wie es aber natürlich immer so  ist, wenn man schnell weiter will, hat der nicht nur getankt, sondern bestellte bei der ohnehin gemächlichen Kassiererin noch nen Käffchen und ne Bockwurst. Mein Puls war in dem Moment jedenfalls höher als beim Laufen…

Danach kam der unangenehmste Teil der heutigen Laufeinheit. Über das Feld in Richtung Groß-Ziethen peitsche ein ekliger starker Wind, der mich Kraft und Motivation kostete. Also änderte ich meine zunächst angedachte Route, lief eine Schleife am Rudower Fließ, durch das Frauenviertel und dann wieder in umgekehrter Richtung den Mauerweg.

Nach 2 Stunden und Kilometer 21 meldeten sich auch das erste Mal kräftemäßig die Beine, und schmerzten leicht. Die 2:30h wollte ich aber noch wie geplant voll machen. Mußte ich auch, da es noch ca. 10km bis nachhause waren, und das Wetter nun nicht unbedingt zum Spazieren einlud.

Mit letzten Kraftreserven und viel Willen erreichte ich dann bei knapp 29km die Späthstraßenbrücke. Eigentlich wären es von dort aus noch 2km, aber da mir durch zunehmenden Schmerz in den Oberschenkeln die Verletzungsgefahr zu groß war, beendete ich dort den Lauf.

2:42h bedeutete meinen neuen längsten Lauf, was die Zeit angeht. Die Distanz hatte ich schon mal letzten Sommer erreicht, allerdings dort schon in besserer Form und schneller. Aber um Zeiten ging es heute nicht, sondern um Grundlagen schaffen.

Fazit: Die Kondition machte keine Probleme, aber es fehlt noch einiges an Kraft in den Beinen. Und nach fast 1 Jahr und ca 1100km sind bald wieder neue Laufschuhe fällig.

Längster Lauf

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